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ERANET C-IPM

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Zum 1. Januar 2014 trat der Vertrag zum 7. Framework Program Integrated Pest Management ERANet C-IPM mit dem Work Package 3: Mapping and analysis of minor uses problems and possible IPM solutions in Kraft. (ERANET-Seite der EU Kommisson)

 

Ziel des Netzwerks

 

Ziel des europäischen Netzwerkes zum integrierten Pflanzenschutz 'C-IPM' ist es, den Herausforderungen einer nachhaltigen Nutzung von Pflanzenschutzmitteln, wie sie in der Rahmenrichtlinie 2009/128/EG festgeschrieben ist, gerecht zu werden. Dazu bedarf es gemeinsamer, EU-weiter Forschungsaktivitäten, um neue Anbausysteme mit einer geringeren Abhängigkeit von der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu entwickeln, oder sie so zu gestalten, dass Risiken für die Umwelt und den Merschen minimiert werden.

Um die einzelnen nationalen Forschungsaktivitäten zu bündeln und eine gemeinsame Forschungsförderung auf europäischer Ebene zu realisieren, wurde das ERA-Net "C-IPM" als Netzwerk für den integrierten Pflanzenschutz ins Leben gerufen.

 

Arbeitspaket 3: Lückenindikationen

 

Im Arbeitspaket 3 soll den speziellen Anforderungen der Lückenindikationen Rechnung getragen werden. Hier sollen Langzeitlösungen des Integrierten Pflanzenschutzes erarbeitet und Methoden und Verfahren zur Sicherstellung einer nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entwickelt werden auch dahingehend, die Abhängigkeit von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu verringern.

Das Arbeitspaket soll bereits vorhandene Aktivitäten der EU Technical Working Group und der verscheidenen Commodity Expert Groups aufgreifen und mit einer koordinierten Forschung auf EU-Ebene verknüpfen.

 

Umsetzung

 

Es ist von größter Bedeutungbestehende nationale Forschnungsanstrengungen zum Integrierten Pflanzenschutz auf dem Gebiet der Lückenindikationen zu bündeln und zu untersuchen, wie die aktuellen und zukünftigen Probleme bei den geringfügigen Verwendungn gemeinsam, effektiv und nachhaltig gelöst werden können. Das WP3 beabsichtigt auch, eine gemeinsame Forschungsinfrastruktur zu entwickeln, um effizient kooperieren zu können und um die Probleme gemeinsam bewältigen zu können.

 

Um dieses zu erreichen, wurden folgende Etappen formuliert:

 

  • Zusammenstellung und Veröffentlichung einer Liste von Pflanzenschutzproblemen in kleinen Kulturen (Needs Liste) ohne, oder ohne ausreichend vorhandene Lösungen und Benennung von Forschungsfeldern, die kurz-, mittel- und langfristig erfolgversprechend sind, nachhaltige IPM- Lösungen zu entwickeln.
  • Sammeln und bündeln der nationalen IPM Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Lücken, Zusammenführung in einer europäischen Zusammenarbeit und Entwicklung von vielfältigen und nachhaltigen IPM Methoden für kleine Kulturen.
  • Zusammentragen der vorhandenen Werkzeuge und Informationssysteme zu Lückenindikationen (Datenbanken u.ä.) sowie angrenzender Wissensgebiete und Prüfung auf Eignung und ggf. Weiterentwicklung dieser Systeme und Kombinierung mit Modulen zum Integrierten Pflanzenschutz (z.B. die European Minor Use Database (EUMUDA)).
  • Etablierung einer EU-weiten IPM Forschungsinfrastruktur mit vollständiger Einbeziehung und Berücksichtigung der Belange der kleinen Kulturen.

 

Zum ersten Punkt wurde im Herbst 2014 eine Liste der Needs erarbeitet. Die Mitgliedstaaten wurden hierzu befragt.

Das Ergebnis der Meldungen finden Sie hier:

EU Needs List Minor Uses (version: 18.11.2014)



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